Angela macht Katzenfutter

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„Angela, was machst Du eigentlich beruflich?“ „Ja, das frage ich mich auch oft. 😉 Ich mache Katzenfutter.“ „Wie, Du machst Katzenfutter? Verkaufst Du das?“ „Nein, ich mache gesundes Katzenfutter und zeige anderen Menschen, wie das funktioniert. Damit sie das dann auch machen können.“ „Erzähl mal mehr darüber. Du lebst davon?“

Ein typisches Gespräch, wenn ich neue Menschen kennen lerne. Wenn auch Du mich und meine Arbeit etwas näher kennen lernen möchtest, kannst Du hier im Artikel erfahren, dass wir eigentlich viel mehr machen, als einfach nur Katzenfutter.

Angela macht Katzenfutter.

Ja, ich mache Katzenfutter für meine Katzen und helfe meinen Kunden dabei auch Katzenfutter für ihre Katzen zu machen. Das klingt erstmal ganz überschaubar und so möchte ich das auch. Aber dann gibt es natürlich auch immer wieder viele Menschen, die noch viele Schritte weiter denken und wissen: Es geht hier eigentlich gar nicht nur um Katzenfutter.

Menschen machen Katzenfutter, weil sie möchten dass ihre Katzen gesund sind.

Es klingt im ersten Moment recht platt und überall spricht man von guter Gesundheit. Aber schaut man mal hinter die Kulissen und öffnet die Augen, merkt man dass viele unserer Haustiere einfach nicht gesund sind. Das Wartezimmer meines Tierarztes ist jeden Tag gerappelt voll und fast alle Menschen, die ich kenne, haben irgendwelche Sorgen mit kranken Tieren. Und das ist etwas, was die Menschen unglücklich macht.

Das man mit guter Ernährung in der Regel gesünder sein kann ist heutzutage eigentlich kein Geheimnis, aber wir werden im Unklaren darüber gelassen, was eigentlich gute Ernährung für Katzen ist.

Stell Dir vor, jemand würde Dir etwas versprechen (Zum Beispiel eine gute Fee. Der glaubt man wahrscheinlich am ehesten ;-)). Sie verspricht Dir, dass Du und alle Deine Lieben ab heute für immer gesund sein können. Gibt Dir diese Vorstellung nicht sofort ein riesen Glücksgefühl? Mir ja. Ok, die Realität sieht etwas anders aus. Es gibt keine Feen und auch mit guter Ernährung wird nicht jeder immer zu 100% gesund sein. Ich wollte Dir nur verdeutlichen, warum Menschen sich die Mühe machen, ihr Futter selber herzustellen. Sie wollen gesündere Tiere und damit ein glücklicheres Leben führen.

Welche Art Katzenfutter macht Angela denn?

Eventuell weißt Du schon, dass es bei mir rohes Katzenfutter, bestehend aus natürlichen Zutaten und Supplementen gibt. Wenn nicht, kannst Du auch gerne hier im Blogartikel „Meine Philosophie“ schauen, wie meine Fütterung in etwa funktioniert. Um zu verstehen, dass wir hier nicht nur Katzenfutter machen, sondern gleichzeitig sehr viel Positives in diese Welt bringen, reicht es wenn Du folgendes weißt: Das Katzenfutter, was wir herstellen, besteht aus Rohfleisch, Innereien, Fisch und weiteren Zusätzen, wie zum Bsp. etwas Gemüse, Algen und Bierhefe. Wenn Du es ganz genau wissen möchtest, kannst Du Dir auch später einfach mal das Lieblingsrezept von Minki herunterladen.

 

Mit dieser Art Katzenfutter bringen wir eine Verbesserung in diese Welt.

Wie will Angela denn nun mit Katzenfutter die Welt verbessern?

Es verbessert die Gesundheit und das Wohlbefinden meiner Katzen und mir. Und genau das gebe ich an meine Kunden weiter. Das hatten wir schon geklärt.

Meine Kunden und ich haben aber noch weitere Gemeinsamkeiten. Wir lieben Tiere und möchten alle Lebewesen achten. Deswegen ist die Massentierhaltung, und Schlachtung wie sie heutzutage üblicherweise ausgeübt wird, ein absolutes „no go“. Und konventionelles Katzenfutter stammt eben genau aus dieser Art von „Fleischproduktion“. Damit Du es hier beim Lesen leichter hast, werde ich jetzt mal nur noch von mir schreiben. Ich weiß aber ganz genau, dass ein Großteil meiner Kunden genau das gleiche Empfinden hat, wie ich.

Die einzige Möglichkeit, die ich als einzelner Mensch habe, etwas für diese Tiere aus konventioneller Tierhaltung zu tun ist, dass ich dieses Fleisch nicht kaufe. Leichter gesagt, als getan. Wo kauf ich es dann? Tatsächlich ist es so, dass ich mich persönlich auf die Suche begebe, nach Tierhaltungen in denen es den Tieren recht gut geht. Jetzt gerade habe ich die Möglichkeit Fleisch von Ziegen zu bekommen, von denen ich behaupten würde, sie waren tatsächlich glücklich.

Wir bringen eine positive Veränderung für die Tierhaltung.

Schnell denken wir: „Ich alleine kann doch nichts für die Verbesserung dieser tierquälerischen Haltungen, der Transporte und der Schlachtungen tun.“ Die gute Nachricht ist: Wir sind nicht alleine. Es gibt unglaublich viele Menschen auf diesem Planeten, die die Massentierhaltung sofort abschaffen würden, wenn sie könnten. Aber wir können das nicht tun. Auch nicht, wenn wir meinen unser Kreuz auf dem Wahlzettel intelligent gesetzt zu haben, oder uns Demonstrationen anschließen. Denn reell gesehen, steigen die Zahlen der „Fleischproduktion“ weiter. Wir können unsere eigene Bewegung schaffen und nach Alternativen suchen. Früher war es auch möglich, dass Menschen privat Tiere gehalten haben und das ist auch heute noch möglich. Nur machen es eben nicht mehr viele. Und das ist der falsche Weg. Aus meiner Sicht ist es die einzige Möglichkeit, diesem Planeten insgesamt etwas gutes zu tun, wenn wir uns auf unseren eigenen Weg begeben. Es wird niemand anderes für uns tun.

Als ich mich vor drei Jahren selbständig machen wollte, dachte ich gründlich über all das nach. „Wie kann ich als einziger Mensch eine positive Veränderung in diese Welt bringen und davon leben?“ Heute habe ich schon vielen Menschen dabei geholfen, ihre Tiere gesünder zu bekommen, selber glücklicher zu werden und eben nicht mehr das Billigfleisch aus der Massenproduktion verwenden zu müssen. Denn ich habe ihnen Alternativen aufgezeigt. Ihnen einen Weg gezeigt, wie man das umsetzen kann.

Jetzt hatte ich gerade eine Idee. Eine nicht ganz so ernst gemeinte aber interessante Rechnung. Ich habe heute ca. 350 Kunden auf meiner Kundenliste stehen. Sagen wir, diese haben im Schnitt jeder 2 Katzen. Sagen wir, 300 Menschen machen nur noch das Katzenfutter selber. So, dass macht 600 Katzen, die jeden Tag Futter wollen. Sagen wir jedes Katzenpaar würde an einem Tag eine 400g Dose Katzenfutter verspeisen. Dann werden im Jahr 2020 alleine durch meine Arbeit (und ich bin nur ein Einzelner) ca. 600 x 365 = 219.000 Katzenfutterdosen weniger gekauft. Wie viel das in 10 Jahren macht, kannst Du selber ausrechnen.

Jetzt mag der Kritiker kommen und sagen, im Katzenfutter sind aber auch die Abfälle, die sowieso bei der Schlachtung anfallen. Ich kann mir doch nicht dauernd Biofleisch kaufen. Wenn Katzen gebarft werden, muss noch mehr Fleisch produziert werden…

Kann alles sein. Aber Fakt ist, wenn wir unser Verhalten nicht ändern und weiter das ganze billigproduzierte Industriezeugs kaufen, wird sich NICHTS ändern. Und diese Option kommt für mich deswegen nicht in Frage.

Welche Art Katzenfutter würde Angela denn am Liebsten machen?

Veganes! Mir persönlich wäre es aus ethischen Gründen am Liebsten, Katzen würden sich von Pflanzen ernähren. Denn so müsste ich gar nicht mit dem Tötungsprozess von Tieren verbunden sein. Ich selber esse kein Fleisch und bin sehr zufrieden damit. Aber die Natur zeigt uns, dass Katzen sich von Beutetieren ernähren, und auch nur mit dieser Ernährung wirklich gesund sein können. Gerne verlinke ich Dir hier ein Video, indem du mehr über die natürliche Nahrung unserer Katzen erfahren kannst. Und warum wir sie nicht vegan ernähren können. Sie würden es gesundheitlich nur eine kurze Zeit lang tolerieren, so wie das Fertigfutter auch.

Gesunde Katzenernährung – Ein Raubtier im Haus!

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