Blogbeitrag Einzelkatze oder Mehrkatzenhaushalt

Einzelkatze oder Mehrkatzenhaushalt?

Können Katzen alleine glücklich sein?

Ihr habt es bestimmt hin und wieder mitbekommen, dass Katzen Einzelgänger sind. Das ist jedoch nicht ganz so richtig. Sie sind lediglich Einzeljäger, die außerhalb der jagt die Nähe ihrer Artgenossen bevorzugen und sich auch oft zu Gruppen zusammenschließen. Gerade deswegen ist es sehr zu empfehlen, dass man bei Wohnungshaltung eine weitere Katze dazu holt. Katzen benötigen Spielkameraden, zum Putzen und auch zum Kämpfen. Wir Menschen können diese Bedürfnisse unseren Fellnasen nicht ermöglichen, so wie es eine Katze könnte. Vor allem wenn wir nicht zuhause sind, könnte es unserer Katze echt langweilig werden.

Viele Studien belegen

Viele Studien bekannter Katzenforscher beweisen die Geselligkeit unserer Stubentiger. Wie ihr vielleicht auch schon wisst, haben Katzen ein großes Repertoire an Kommunikationsmöglichkeiten. Katzen verständigen sich verbal, durch Mimik und Gestik und über Pheromone. Gerade diese Kommunikationsmöglichkeiten kann eine Wohnungskatze nicht vollständig ausleben. Die Freigänger leben diese Bedürfnisse draußen aus. Nicht umsonst sagt man, wenn man eine Einzelkatze hält sollte sie wenigsten nach draußen gehen können. Trotzdem bietet sich auch hier ein Partner an, gerade in den kalten Wintermonaten kann es im Haus sonst sehr einsam werden

Die Verhaltensweisen

Solltet ihr euch dennoch für eine Katze entscheiden, könnte ihr euch auf einige Dinge einstellen. Es kann vorkommen, dass eure Katze aus Stress und aus Langeweile anfängt irgendwo hinzupinkeln. Zudem können auch bestimmte Möbelstücke zweckentfremdet werden. Gerade weil die Samtpfote keinen Spielkameraden hat muss sie ja irgendwie den Energie- und Aggressionsabbau loswerden. Die Einsamkeit einer Katze ist nicht zu unterschätzen und kann eine psychische Belastung werden. Falls euch solche Verhaltensweisen auffallen, solltet ihr über einen weiteren Spielkameraden grundlegend nachdenken.

Es gibt immer Ausnahmen. Katzen die jahrelang in Einzelhaltung leben mussten, verlernen viele katzentypischen Umgangsformen. Schuld ist allerdings immer der Mensch, der die Katze alleine gehalten hat. Dadurch kommt es sehr oft zu Schwierigkeiten, bei einer Zusammenführung. Man benötigt hierfür sehr viel Geduld.

Zwei Katzen kosten mehr als eine

Natürlich verursacht eine zweite Katze höhere Kosten. Mal Hand aufs Herz, es gibt doch nichts schöneres, als zwei Katzen beim spielen, toben und kuscheln zuzusehen. Da denkt man doch nicht an die weiteren Kosten. Man könnte ja auch eine Spardose anschaffen und für den Notfall ein bisschen Geld zurücklegen. Wie ihr merkt, mit dem richtigen Management in Richtung Futterbeschaffung und Tierarztkosten ist dies jedoch eine annehmbare Belastung.

Die Wohnung

Natürlich sollte genügend Platz in der Wohnung eine wichtige Voraussetzung sein. Wenn ihr aber dennoch eine kleine Wohnung zur Verfügung habt, könnt ihr jedoch viel Platz mit Catwalks und hohen Kratzbäumen schaffen. Katzen haben ein anderes Platzempfinden als wir Menschen und durch solche Möglichkeiten erhöht sich ja die begehbare Fläche. Mehrere Katzen benötigen auch mehrere Schlafmöglichkeiten, als nur eine Katze.

Darauf sollte man achten!

Das Alter der Katze ist sehr relevant und sollte in etwa zur bisherigen Katze passen. Natürlich versteht es sich von selbst, dass man einen ruhigen, trägen Senior nicht mit einem quirligen, verspielten Kitten zusammenführt. In den meisten Fällen können sie einfach nicht viel miteinander anfangen. Der Senior wird schnell genervt und kann sich durchaus dagegen wehren. Katzen erlernen viele Verhaltensweisen durch den Umgang mit anderen Katzen, daher wirkt sich die Einzelhaltung gerade bei Kitten oder Jungkatzen sehr negativ aus. Es ist wichtig, auf das Verhalten der Katzen zu achten, denn der Charakter der beiden Katzen sollte einigermaßen zusammenpassen.

 

 

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1 Antwort
  1. Angela Genovese sagte:

    Eine meiner Erfahrungen ist, dass viele Menschen Angst davor haben, eine Einzelkatze mit einer weiteren zu vergesellschaften. Angst, dass es schief läuft und im schlimmsten Fall sogar einer wieder gehen muss.
    Tatsächlich hatte ich diese Angst ganz früher auch mal. Ich hatte eine Katze übernommen, die gehen musste, da sie aggressiv war. Und später traute ich mich dann nicht eine neue dazu zu nehmen.
    Heute weiß ich, dass es ein Fehler war.
    Es gibt einige Dinge, die man beachten kann und auch sollte. Und dann klappt es mit einer Zusammenführung in der Regel gut. Ich selber habe es jetzt gerade hinter mich und meine Katzen gebracht. Es gab einiges Gefauche und schlechte Laune bei den Stammkatzen (Mein Stammpersonal ;-)). Aber jetzt nach ca. 7 Wochen läuft es richtig gut und der Neuzugang ist eine Bereicherung für alle.

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