Blogbeitrag Milchtritt

Der Milchtritt, was ist das überhaupt und was ist der Hintergrund?

Der Milchtritt

Jeder der eine Katze zu Hause hat, hat diese Verhaltensweise bei seiner Katze bereits beobachtet. Unter dem Milchtritt versteht man eine rhythmische, sanfte bis liebevolle Bewegung mit den Pfoten gegen einen Gegenstand, auf dem Untergrund oder auch selbst in der Luft – das sogenannte „Treteln“. Die kleinen Katzenbabys regen so den Milchfluss der Mutter an. Getretelt wird meistens mit den Vorderpfoten, aber es gibt auch Katzen die Treteln mit allen vieren. Wie eine Katze miaut, kann sie auch das Treteln bis in hohe Alter beibehalten. Wenn eine Katze ausgiebig gestreichelt wird, kann es vorkommen das sie schnurrt und tretelt. Hin und wieder kann es schon einmal pieken, denn bei den rhythmischen Tretbewegungen fährt sie ein wenig die Krallen aus.

Der Milchtritt ist ein sehr großer Vertrauensbeweis gegenüber dem Menschen und drückt absolutes Wohlbefinden aus. Diese Verhaltensweise sollte man einer Katze nicht abgewöhnen oder sie dafür bestrafen. Manche Katzen treteln nicht nur, sondern nuckeln gleichzeitig an der Decke, weil es sie an die Geborgenheit und Sicherheit erinnert, die ein kleines Kätzchen an der Zitze seiner Mutter erfährt. Mitunter fangen Katzen beim Treteln auch an, zu sabbern. Katzen markieren gern ihr Territorium und ihr Eigentum, indem sie Duftmarken hinterlassen. Denn unter ihren Pfötchen hat sie Duftdrüsen. Diese werden beim Treteln bzw. Massieren freigesetzt, mitunter signalisiert eure Fellnase damit: „Das ist mein Eigentum!“

Vom Milchtritt zu unterscheiden ist das Auf-der-Stelle-Treten und Drehen, dass viele Katzen zeigen bevor sie sich hinlegen. Ich bin mir sicher, dass ihr das bei euren Fellnasen bereits beobachtet habt. Diese Verhaltensweise ist noch ein Überbleibsel ihrer wilden Vorfahren, die vor dem Hinlegen das hohe Gras an der ausgesuchten Stelle mit den Pfoten platt stampften. Die wilden Vorfahren trampelten ihre Schlaf- und Ruheplätze weich, bevor sie sich zum Schlafen oder für die Geburt niederlegten.

Egal was unsere Samtpfote uns damit sagen möchte, in jedem Fall steckt eine liebevolle Botschaft dahinter. Achtet doch einmal beim nächsten Milchtritt darauf, wie sich eure Katze verhält. Fängt sie ebenso an zu nuckeln oder fängt sie beim Schnurren an zu sabbern? Das Schöne daran ist zu beobachten, wie wohl sie sich in diesem Moment fühlen und wie vertieft sie sind.

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