Bauchspeicheldrüsenerkrankung bei Katzen – Wie füttern?

Bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen der Katze, sowie bei jeder anderen Erkrankung ist es immer hilfreich, wenn ich ihr ein für sie angepasstes Futter selber mache. Dabei gibt es zwei Aspekte zu sehen. Zum einen erstelle ich ihr ein Grundfutter, dass sie insgesamt möglichst optimal mit Nährstoffen versorgt. So hat sie die Möglichkeit in ihre beste Gesundheit zu kommen in dem die Selbstheilungskräfte ungehindert genutzt werden können. Der zweite Aspekt ist, dass gewisse Körperfunktionen bei Erkrankungen nur eingeschränkt vorhanden sind. Dieses können wir bei der Futterherstellung berücksichtigen und auf die Schwächen eingehen um den Körper zu entlasten. Das ist im Grunde dass, was jedes Tierarzt-Spezialfutter auch zum Zweck hat. Es wird auf die Schwachstellen des Körpers eingestellt, ist aber leider niemals qualitativ gut, in Bezug auf die Grundversorgung des Tieres.

Die Bauchspeicheldrüse ist nicht allein

Manchmal wird beim Tierarzt festgestellt, das mit der Bauchspeicheldrüse etwas nicht stimmt. Es gibt verschiedene Erkrankungen. Sie kann akut entzündet sein oder Funktionsstörungen aufweisen. Ich werde hier jetzt nicht weiter in die Tiefe gehen, da ich davon ausgehe, dass Du über die Problematik allgemein schon gut informiert bist, wenn Du hier auf meiner Seite angekommen bist.

Was oft übersehen wird aus meiner Sicht ist, dass die Katze bei einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung natürlich nicht nur dieses eine Problem hat. Bei solch einer Krankheit ist immer der ganze Organismus betroffen und das Symptom zeigt sich dann zuerst an der schwächsten oder einer gut sichtbaren Stelle. Manchmal einfach dort, wo wir jetzt gerade genau hin geschaut haben. Deswegen ist das Thema Bauchspeicheldrüsenerkrankung auch sehr nah verwandt mit dem Thema Darmentzündung. Auch dazu habe ich einen Artikel geschrieben, den ich Dir gerne am Ende von diesem einmal verlinke.

Keine Angst vor der Diagnose

Oft erschrecken wir, wenn wir eine derartige Diagnose bekommen, aber mach Dir keinen Stress. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Katzenleben auch mit gestörter Bauchspeicheldrüsenfunktion sehr schön sein kann. Man muss halt ein Auge auf die Verdauung haben und wissen, was in welcher Situation zu tun ist oder auch nicht zu tun ist. Die Erkrankung kommt meist in Schüben daher. Und auf diese können wir zum Beispiel mit einer Futteranpassung reagieren um die Katze optimal zu unterstützen und zu begleiten.

Futter bei Bauchspeicheldrüsenerkrankung

Natürlich gibt es noch viele andere schulmedizinische oder naturheilkundliche Dinge, die ich für die Katze tun kann, oder in Akutsituationen auch tun muss. Ich möchte mich aber hier in diesem Text einmal nur auf das Futter konzentrieren, um Dir da etwas mehr Klarheit zu verschaffen. Falls Du konkrete Fragen hast, kannst Du sie auch gerne hier unter dem Artikel in die Kommentare schreiben. Ich werde sie dann auch beantworten.

Das hier folgende ist keine Anleitung zur Selbsttherapie der Katze und auch nicht ausreichend als Behandlung in Akutfällen. Es ersetzt keinen Tierarzt und soll Dir dabei helfen zu verstehen, wie und warum wir unsere Katzen mit gut angepasstem Rohfutter optimal unterstützen können. Und was der Unterschied zur Industrienahrung ist.

Bei einer akuten Entzündung ist es tatsächlich das Beste, wenn Deine Katze je nach Situation 1-2 Tage gar kein Futter bekommt. Denn so kann die Entzündung am besten abklingen. Das hat jetzt aber nichts mit der Art des Futters zu tun, sondern gilt allgemein.

Wenn Deine Katze eine Bauchspeicheldrüsenproblematik hat, egal welche genau, kannst Du ihr mit rohem Futter Entlastung geben. Das Rohfutter bringt bereits die Enzyme mit, die für die Verdauung benötigt werden. Das heißt, wir entlasten die Bauchspeicheldrüse, da hier weniger Enzyme produziert werden müssen. Enzyme sind Stoffe, die dabei helfen, die Verdauungsvorgänge zu regulieren. Unsere Nahrung bringt diese in natürlicher Form bereits mit. In Fertigfuttermitteln sind diese durch die Erhitzung zerstört worden.

Dadurch, dass unser BARF hochverdaulich ist, und keine minderwertigen Füllstoffe enthalten sind, benötigen unsere Katzen nur ca. die Hälfte an Futter, wie sie von Fertigfutter benötigen würden. Und bekommt viel mehr natürliche Nährstoffe. Auch das entlastet alle Organe inkl. Bauchspeicheldrüse.

Oft gibt es bei Bauchspeicheldrüsenproblemen eine gestörte Fettverdauung. Hier haben wir mit unserem BARF die Möglichkeit ganz individuell auf die jeweilige Situation zu reagieren. Hier mache ich es zum Beispiel gerne so, dass die Katzen ein Grundfutter mit 1-2% Fettgehalt bekommen und wir dann das Fett so zugeben, wie es gut vertragen wird.

So haben wir die Möglichkeit genug Fett zuzugeben, wenn es verdaut werden kann. Denn die Fettzufuhr ist auf Dauer wichtig, wenn unsere Katze gesund werden soll. Auch das Fett liefert und transportiert wichtige Nährstoffe.

 

YouTube Video „Bauchspeicheldrüsenerkrankung bei Katzen und BARF“

Mit klick auf das Bild, gelangst Du zu YouTube.

BARF bei Bauschpeicheldrüsenerkrankung

Weitere Infos zu Verdauungsproblemen – IBD

Link zu Blogartikel: „IBD – Barfen bei Darmentzündung“

 

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