Futter für Katzen – Interview mit einem Rohkostkater!

BARF Katze Mounty im Gras

„Mein lieber Kater Mounty. Was weißt Du eigentlich über BARF bei Katzen und Katzenfutter allgemein?“

„Futtern? Tue ich total gerne. Ich kann in wenigen Sekunden einen Napf leer putzen und keiner bekommt etwas davon mit. Das können die anderen nicht.“

„Was glaubst Du, ist das beste Katzenfutter?“

„Ich weiß nicht, was das beste Katzenfutter ist. Ich weiß, dass mir alles gut schmeckt. Und ich kann in wenigen Sekunden alles aufessen. Das können die anderen wirklich nicht.“

„Mounty! Jetzt streng Dich an! Meine Leser wollen von Dir wissen, was gutes Futter für eine Katze ist!“

„Hmmmm… meine Mama hat mir mein erstes Futter gegeben und sie hat uns gezeigt, was Futter ist, und wie wir es essen. Aber sie hat nicht gesagt, was gut und was schlecht ist. Sie hat nur gezeigt, was wir essen können.“

„Was hast Du von Deiner Mama genau gelernt?“

„Als wir noch in unserem Nest waren, gab es immer Milch von ihr. Die haben wir getrunken. Ich konnte in Sekunden ganz viel Milch auf einmal trinken. Das konnten die anderen nicht.“

Mounty nicht schon wieder. Was gab es noch von Deiner Mama?“

„Sie hat Mäuse zu uns gebracht. Mit denen durften wir spielen und man konnte sie dann essen. Ich habe geübt, eine Maus ganz schnell alleine aufzuessen. Das konnten die anderen n…“ 

„Nicht! ich weiß! Was hast Du noch über Katzenfutter gelernt?“

„Mama hat uns gezeigt, wie man eine Maus fängt und tötet, so dass man sie dann essen kann. Manchmal haben wir auch Vögel und knusprige Insekten gegessen. Wir haben dann immer ganz viel gespielt und die Jagd geübt. Das war toll. Minki hat an meinem Hals aber immer den tödlichen Biss geübt. Das war blöd. Aber sie wollte das unbedingt.“

„Hast Du selber auch Mäuse, Vögel und Insekten gefangen“

„Ja, manchmal hat Mama lebendige Mäuse gebracht, und uns zum Jagen und essen gegeben. Aber ich habe auch selber vor dem Mauseloch gesessen. Man muss dann warten, bis sie kommt und dann von oben drauf springen und sie fest halten. Dann kann man noch damit spielen und sie dann essen. 

„Ging es Dir gut, als Du klein warst?“

„Ja, ich hatte alles, was ich brauchte: Mama, zwei Geschwister zum Kuscheln und Spielen. Einen schönen Schlafplatz in einer Scheune und ganz viele Mäuse zum Spielen und Aufessen.

„Gab es keine Menschen in Deinem Leben?“

„Nö. Manchmal habe ich von Weitem welche gesehen, aber Mama meinte, wir müssen uns verstecken. Denn sonst könnte es sein, dass sie uns töten. Das machen Menschen so mit Katzenbabys, hat sie gesagt. Essen Menschen uns dann, oder warum machen die das?“

„Nein Mounty, normalerweise essen Menschen in Deutschland keine Katzen. Sie essen nur „Nutztiere“, wie Kühe oder Schweine“

„Warum essen sie keine Katzen?“

„Weil sie sie niedlich finden.“

„Warum machen sie sie dann tot?“

„Mounty, lass uns lieber über Katzenfutter reden.“

„OK“

„Wie ging es weiter? Ihr wurdet dann ja eingefangen.“

„Jaaaaaaa, Menschen haben uns gefangen. Mama, meine Geschwister und ich dachten, sie würden uns töten. Ich bin dann aber wieder aufgewacht. Mein Bauch tat weh. Ich war in einem kleinen Zimmer. Minki war auch da. Es hat gestunken.

„Ihr wart im Tierheim und wurdet kastriert. Was gab es dort zu essen?“

„Was ist kastrieren?“ 

„Erklär ich Dir später. Lass uns über Futter reden. Was gab es? Konntest Du es innerhalb von Sekunden aufessen? Was die anderen nicht konnten?“

Da war kein Futter! Es gab keine Mäuse und wir waren eingesperrt.“

„Sie haben euch Katzenfutter gegeben. Trockenfutter und Nassfutter. Ich habe das gesehen. Ich war auch da.“

„Ich habe das gegessen, weil ich Hunger hatte. Wir mussten etwas essen, sonst wären wir ja verhungert. Wir haben das trockene Knusperzeug probiert. Es schmeckte ganz komisch, aber irgendwie auch gut. Da habe ich dann alles aufgegessen. Minki nicht. Mein Bauch tat weh und wurde immer dicker. Ich musste kotzen. Dann nahm ich dass, was Du Nassfutter nennst. Ich brauchte das gar nicht zerbeißen. Ich weiß nicht was es war. Es war kein Futter. Ich hatte Bauchschmerzen. Ich bekam Durchfall. Und wir fingen fürchterlich an zu stinken. Ich wollte zurück nach Hause. Ich wollte wieder Mäuse fangen und essen.“

„Ging es Dir gut?“

„Nein! Was haben die Menschen im Tierheim mit uns gemacht? Wollten sie uns töten?“

„Nein Mounty, sie meinten es gut und wollten euch mit Katzenfutter füttern. Die meisten Menschen denken, es wäre gut und richtig, Katzen damit zu ernähren.“

„Warum denken die das? Es stinkt und ich hatte Bauchweh! Was war das, was wir gegessen haben? Es war kein Futter!“

„Warum denken Menschen, Katzenfutter sei gute Katzennahrung?“

„Mounty, diese Frage ist gar nicht so kurz zu beantworten. Denn es ist eine Auswirkung unserer industriellen Entwicklung. Die Herstellung und der Verkauf von dem Zeug, dient in erster Linie dazu, Menschen ein bequemes Produkt zu verkaufen und die Abfälle unserer „Nutztiere“ zu entsorgen. Wenn die Abfälle, die wir Menschen nicht essen können, nicht in die sog. Tiernahrung kämen, müsste man sie verbrennen. Und das ist teuer. Besser ist es, diese zu verarbeiten und an Menschen zu verkaufen. Denn so kann man tatsächlich Müll zu Geld machen. Es gibt viele Arbeitsplätze und Aufgaben, die mit der Produktion von „Tiernahrung“ verbunden sind. Damit die Tierbesitzer das Zeug wirklich kaufen, macht man ganz viel Werbung um das Futter. Werbung ist so, dass man Menschen immer wieder sagt, dass etwas gut ist und man es kaufen muss. Und die Menschen glauben dann, dass das stimmt. Sogar die Tierärzte glauben, dass diese Werbung richtig ist. Aber in Wirklichkeit ist Werbung so, dass Menschen herausfinden, was die Bedürfnisse von Menschen sind. Und dann wird das Produkt, dass man verkaufen möchte, so beworben, dass es dazu passt. So dass die Menschen es kaufen wollen, obwohl es eigentlich gar nicht so ist, wie es beschrieben wird.“

„Das verstehe ich nicht. Menschen nennen den Müll Katzennahrung und andere Menschen glauben dann, dass es Nahrung für Katzen ist und kein Müll mehr? Weil es einen anderen Namen hat?“ 

„Genau! Noch etwas komplizierter, da diesem Müll dann weitere positive Eigenschaften zugesprochen werden, um die Menschen noch mehr zu überzeugen. Aber im Grunde hast Du es auf den Punkt gebracht.“

„Was war das, was wir da gegessen haben?“

„Mounty, auch das ist etwas kompliziert für eine Katze zu verstehen. Es ist viel Getreide in Katzenfutter und eben der Schlachtmüll, wie zum Beispiel Hühnerfedern. Es kann aber auch noch ganz viel anderes sein. Ich kann Dir ja später noch erklären, was „Tierische Nebenerzeugnisse“ sind. Dazu kommen dann sehr viele chemische Stoffe aus dem Labor. Denn der Müll benötigt eine andere Farbe und einen neuen Geruch, damit ihr ihn esst. Außerdem muss er auch noch haltbar gemacht werden.“

„Getreide kenne ich. Davon leben die Mäuse. Getreide hat Mama uns nicht als Futter gezeigt. Die Federn von den Vögeln haben wir ausgerupft, aber meist nicht so mit gegessen. Das mit dem Labor verstehe ich nicht. Es hat gestunken und wir hatten Bauchweh. Wir haben auch gestunken. Und mein Fell wurde struppig.“ 

„Ja, das habt ihr tatsächlich. Es war kaum auszuhalten, wenn ihr auf dem Klo gewesen seid.“

„Katzennahrung ist kein Futter. Katzennahrung ist stinkender Müll und Getreide und was aus dem Labor.“

„Ja Mounty, die Beschreibung ist richtig. Auch wenn wir Menschen es anders ausdrücken würden. Jetzt ist unser Text schon sehr lang geworden. Wollen wir einen zweiten Teil über Futter und BARF machen, und diesen später veröffentlichen?“

„Ich kann einen ganzen Teller BARF in wenigen Sekunden leer essen, ohne dass es einer merkt. Das können die anderen nicht! Hast Du mal einen Teller Barf für mich? Oder für Minki? Egal… „

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Fauchen, Spucken, Katzenbuckel – Zusammenführung von Katzen

BARF Katzen kämpfen

Eine neue Katze soll mit bereits im Haus lebenden Katzen zusammengeführt werden. 

Was gilt es dabei zu beachten und wie sind die Signale der Katzen zu deuten?

Wie ich meine neue Katze integriert habe und welches Abwehrverhalten ich dabei gut beobachten konnte, erzähle ich auch im Video unten.

Die Gittertür hilft bei der Zusammenführung

Zu beginn der Zusammenführung empfiehlt es sich auf jeden Fall, mindestens eine Gittertür zu haben, so dass man die Katzen erstmal voneinander trennen kann. So kann jeder den anderen erstmal beschnuppern und kennen lernen, ohne dass es dabei zu Verletzungen kommen kann. Die Gitter sollten so eng sein, dass die Katzen mit der Pfote nicht hindurch langen können.

Gerüche austauschen

Da die Katzen dass was zu ihnen gehört mit ihrem Geruch markieren und es auch so erkennen, ist es sehr hilfreich, die Gerüche der Katzen untereinander auszutauschen. Das kann man machen, indem man zum Beispiel die Katzen nacheinander mit einem Tuch abreibt.

Mit Hilfe der Gittertür(en) kann man die Katzen die Räume in der Wohnung wechseln lassen. So kann die neue Katze auch in Ruhe die Wohnung kennen lernen und man tauscht die Gerüche aus. Das hilft beim schonenden kennen lernen.

Die ersten Begegnungen

Wenn die Katzen sich das erste mal begegnen sollten wir ruhig bleiben und uns auf die positiven Dinge konzentrieren. Also ruhig bleiben und keine Unsicherheit  ausstrahlen. Trotzdem würde ich immer empfehlen, auch die Abwehr- und Drohgebärden der Katzen genau im Auge zu behalten. Besonders das Verhalten der vorhandenen Katzen. Sie dürfen und müssen sich natürlich untereinander verständigen. Fauchen und mit der Pfote aufstampfen ist völlig in Ordnung, so lange sich der Gegner zurück zieht und es nicht zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommt, bei der es Verletzungen gibt. Auch sollten sich die Katzen nicht gegenseitig erschrecken.

Mit dem Schwanz schlagen und Ohren anlegen

Das heißt, ich bin mega angespannt. Bleib mir fern. Absolut ok, wenn der Neuling so empfangen werden sollte. Wichtig ist, dass er die Signale respektiert und sich nicht weiter nähert.

Fauchen, Spucken und mit der Pfote aufstampfen

Reichen Blicke und Körpersignale nicht aus, werden die Katzen auch gerne mal etwas lauter und deutlicher, um den Eindringling abzuwehren. Dann fauchen sie, spucken und meine Minki stampft sogar mit einer Pfote auf. Spätestens dann sollte sich der Eindringling abwenden. Auch dieses Verhalten ist völlig ok und kann toleriert werden. Aber man sollte die Katzen in diesem Moment nicht ansprechen. Wenn Du ein komisches Gefühl hast, kannst Du Dich dazwischen stellen und die Katzen etwas voneinander trennen, wenn sie es nicht selber machen.

Der Katzenbuckel

Der Katzenbuckel wird gerne bei Hunden eingesetzt. Damit sieht die Katze einfach unglaublich groß und massig aus.

Drohgeheul, Knurren und Anstarren

Wenn es zu lautstarken Auseinandersetzungen mit Anstarren kommt, dann befinden sich die Katzen kurz vorm Angriff. Das ist für mich der Moment, wo ich dann schon dazwischen gehen würde. Dieses kommt bei einer verantwortungsvollen Zusammenführung aber hoffentlich nicht vor. Ich erlebe das nur, wenn meine Katzen draußen Rivalen begegnen. Also Katzen, die nicht zu uns gehören.

 

LET’S TALK ABOUT CATS – Zusammenführung von Katzen

 

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Blutiger Hautausschlag bei Kater Paul – Sein Futter war es, was ihn quälte!

Für Blogartikel Hautausschlag bei Katzen

Hautprobleme bei Katzen sind relativ häufig und wenn man sich über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten informieren möchte, wird man fast von den vielen Erfahrungsberichten erschlagen. Oft ist es für die geplagten Katzen und ihre Besitzer  eine jahrelange Tortur. Nach dem ersten Tierarztbesuch klingt alles so einfach. „Ev. ist das Problem mit einer Kortisongabe schon gelöst. Und vorsichtshalber würde ich ihnen zusätzlich ein Spezialfutter empfehlen, dass genau auf die Probleme ihres Tieres abgestimmt ist.“ Klingt erstmal super. Man ist nicht alleine, hat etwas für das Tier getan und in den allermeisten Fällen, führen diese Maßnahmen auch zu einer kurzfristigen Verbesserung. Aber leider folgt dieser dann eine fortwährende Spirale aus Hautausschlägen, Gekratze, Kortisongaben, so lange die Ursache des Problems nicht abgestellt wird. Und wenn es für die Katze richtig schlimm kommt, muss sie über lange Zeit eine Halskragen tragen. Das stelle ich mir für die Katzen als eine unglaubliche Qual vor. Der Juckreiz ist so stark, dass sie Kratzen würde, bis es blutet. Und zusätzlich wird sie, um dieses zu verhindern in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

Manche Menschen vermuten einen Zusammenhang zwischen den Hautproblemen ihrer Katzen und dem Futter. Das ist in den meisten Fällen auch das absolut richtige Gefühl. Aber darauf folgt dann oft ein Irrtum. Denn uns wird gesagt, dass ein hypoallergenes, Monoprotein Katzenfutter besser für unser Tier wäre und keine Allergien auslösen würde. Man hat dann das Gefühl, etwas an der vermuteten Ursache des Problems zu verändern. Das ist aber nicht der Fall. Denn diese Futtermittel, sind so verändert worden, dass sie ebenfalls (wie das Kortison) dazu beitragen, dass der Körper nicht mehr direkt eine allergische Reaktion zeigen wird. Grundsätzlich sind in diesen Spezialfuttern aber auch jede Menge künstlich hergestellte Stoffe, wie zum Beispiel Konservierungsstoffe enthalten, von denen man weiß, dass sie Allergien stark unterstützen. Langfristig kann die Katze damit nicht gesünder, sondern nur noch kränker werden. In meinem Kurs „Kompass für ganzheitlich gesunde Katzen“ widmen wir diesem Thema ganz besondere Aufmerksamkeit. Dort zeige ich Dir auch ganz genau, wie hypoallergene Futtermittel mit hydrolysierten Eiweißen im Körper funktionieren.

Wie der Hautausschlag von Kater Paul schnell wieder verschwand

Wahrscheinlich sollte hier jetzt ein superspektarulärer Bericht stehen. Aber ehrlich gesagt, war bei Paul alles recht unspektakulär. Und diese, schon fast langweiligen Verläufe, sind die Geschichten die ich erlebe und wegen denen ich meine Arbeit absolut liebe. Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass ich sie machen darf. Ich zeige den Menschen „einfach nur“, wie man gesundes Katzenfutter selber macht, damit die Katzen gesund sein können. Denn natürlicherweise sind Tiere und Menschen gesund. (Wenn man sie lässt.)

Paul wurde bei Sandra mit seinen drei Geschwistern geboren. Er war von Anfang an nicht wirklich gesund. Er war immer etwas matt und hatte Verdauungsprobleme. Man fand aber nicht heraus, was er hat. Als die Geschwister etwas älter, als ein Jahr waren, bekam Paul blutigen Ausschlag am Kopf. Sandra ging mit ihm zum Tierarzt und ließ ihn untersuchen. Man vermutete eine Futtermittelunverträglichkeit, die nun erstmal mit Spezialfutter „behandelt“ werden sollte.

Und dann machte Sandra das Beste, was sie machen konnte. Sie sah Pauls Hautveränderungen nicht als Krankheit an, und ließ sie auch nicht als eine behandeln. Sie erkannte die Ursache (Industriefutter) und stellte sie ab. Paul bekam sofort nur noch rohes Fleisch gefüttert und Sandra lernte, wie man Katzen barft. Der Ausschlag ging innerhalb weniger Tage zurück und Paul konnte ganz alleine gesund werden. Das Allerbeste ist, dass auch seine anderen, früheren Probleme innerhalb kürzester Zeit verschwunden sind.

Vielleicht hast Du auch ein ungutes Gefühl bei einer tierärztlichen „Behandlung“ Deiner Katze. Dann sei ruhig mutig, und höre auf Dein Bauchgefühl. Es ist Dein Tier! Entscheide Du, was das Richtige ist. Wenn es um Futterfragen geht, bin ich auf jeden Fall für Dich da. Das brauchst Du nicht alleine machen.

Der Erfahrungsbericht von Sandra nach 3 Monaten Barf

Im YouTube Video hat Sandra von ihren Erfahrungen berichtet.

Wie hat sie es denn mit dem neuen Futter denn nun ganz genau gemacht?

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Wie Du möchtest 🙂 Ich helfe Dir

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Die 3 wichtigen Grundpfeiler für wahre Katzengesundheit

Gesunde BARF Katze steht im Gras

Krankheiten sind doch ganz normal, oder?

Eigentlich sollte hier heute aus aktuellem Anlass ein Artikel über Katzenakne, bzw. Kinnakne bei Katzen erscheinen. Falls Du diesen Begriff noch nicht kennst. Tatsächlich ist es Akne, ähnlich wie bei Menschen auch, die Katzen am Kinn haben können. Hat man so ein Problem mit der Katze sucht man schnell nach einem geeigneten Heilmittel, um die Pickel zu beseitigen. So war auch ich ganz kurz in Versuchung, die Frage einer Klientin zu beantworten, die lautete: „Was kann ich tun?“. Wir wollen immer gerne schnell etwas tun, um Symptome an unseren Tieren zu beseitigen.

Und wie so oft, ist mir heute wieder klar geworden, dass es nicht darum geht die Akne zu bekämpfen, wenn unsere Katze solche Probleme hat. Denn so werden wir nicht zum Ziel kommen. Die Katzenakne ist keine Krankheit, die durch ein Mittel geheilt werden kann, sondern sie ist ein Symptom, dass uns anzeigt, dass in Bezug auf die Gesundheit etwas schief läuft, oder ein „Reparaturprozess“ des Körpers abläuft. Und genauso ist es eben auch bei vielen anderen Krankheitssymptomen, die unsere Tiere zeigen können.

Zum wiederholten Male musste ich mich selber wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen und mich fragen: „Angela, worum geht es hier eigentlich? Was wollen wir?“ Die Antwort ist für mich die gleiche, wie für Dich. „Wir wollen, dass unsere Tiere gesund und glücklich sind.“ Aber genau das verlieren wir regelmäßig aus den Augen, wenn wir nicht aufpassen.

Leider leben wir in einer Gesellschaft, die das Thema „Wahre Gesundheit“ so weit weg schiebt und verschleiert, dass viele von uns das Gefühl haben, es wäre etwas ganz Außergewöhnliches, wenn wir rundum gesund sind. Die meisten von uns haben gelernt bescheiden zu sein, nicht zu viel zu verlangen und es als etwas Normales hinzunehmen, dass unser Körper gewisse Fehlfunktionen hat. Und das ist ja auch nicht schlimm, denn es gibt ja für jedes Symptom die passende Pille.

Es grenzt in Deutschland ja schon fast an eine Unverschämtheit, wenn man sich einen gesunden und schönen Körper wünscht. Und genau das übertragen wir natürlich auch auf unsere Haustiere.

Zum Wohle der Pharma- und Tierfutterindustrie. Für jede Krankheit existiert die passende Pille und seit einigen Jahren auch das passende Tierfutter. 

Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich im Supermarkt-Regal Lebensmittel finde, die uns versprechen, dass wir bei regelmäßigem Verzehr schöne Haut und volles Haar bekommen. Oder ein Brot, dass uns vor Nierensteinen schützt.

 

Warum nicht einfach gesund sein?

Vor vielen Jahren kam ich in Bezug auf die Bekämpfung meiner eigenen Krankheiten und die meiner Tiere, an einen Punkt, an dem ich endlich kapiert habe: Mein größtes Bemühen führte nicht zum Ziel. Immer wieder taten sich bei Mensch und Katze neue Probleme auf und wir waren nie wirklich gesund. (Mit Ausnahme meines Pferdes. Darüber habe ich in diesem YouTube Video gesprochen.)

Also! Gefühlt, alles gemacht und ausgeschöpft bei dem Bemühen bestimmte Krankheiten zu bekämpfen und dadurch zu heilen.

Dann kam der Tag an dem ich mir sagte: „Ok, ich denke um! Ich muss anders an die Sache heran. Aber wie?“

Schnell kam ich auf die richtige Frage. Die Frage, die mich wirklich weiter brachte:

 

Was benötige ich? Was benötigt meine Katze, um gesund zu sein?

Diese Fragestellung bringt uns dazu, das ganze Thema Krankheit und Krankheitssymptome von der ganz anderen Seite zu betrachten. Und diese neue Betrachtungsweise brachte mir sehr schnell Antworten auf meine Fragen, und einen gesunden Körper für Mensch und Katze. Deswegen finde ich es heute erstmal ganz wichtig, Dir etwas über die 3 wichtigen Grundpfeiler für Deine Gesundheit und die Deiner Katzen zu sagen. Denn diese sind tatsächlich die Basis von Allem. Gibt es hier starke Defizite, hat wahre Gesundheit keine Chance. Und deswegen können wir dann auch niemals ein Mittel finden, um uns oder unsere Tiere von Krankheitssymptomen zu befreien. Lediglich eine vorübergehende Unterdrückung der Symptome ist möglich. Aber keine wahre Gesundheit.

Grundpfeiler Nr 1: Ernährung

Unsere Körper und auch die unserer Haustiere benötigen, verdammt nochmal, Nährstoffe und zwar echte Nährstoffe. Nicht solche, die künstlich erzeugt sind und in unglaublich hübscher Werbung superbunt angepriesen werden.

Bleiben wir bei den Katzen!

Wenn auf einer Katzenfutter Dose steht, sie enthielte „wichtige Nährstoffe“ bedeutet das nicht, dass das wirklich so ist. Ein Nährstoff ist ein natürlich vorkommender Baustein, der vom Körper in unveränderter Form aufgenommen werden muss, um ordentlich verwertet werden zu können. Ordentlich heißt für mich, dass er eine Aufgabe im Körper übernehmen kann und nicht als unverwertbarer „Sondermüll“ wieder aus dem Körper heraus gebracht werden muss. Dabei ist es unbedingt notwendig, dass bestimmte Nährstoffe in bestimmten Mengen aufgenommen werden. Es ist ein MUSS, wenn der Körper einwandfrei funktionieren soll.

Nehmen wir ein Beispiel:  Da dieses ja ursprünglich ein Artikel über Katzenakne werden sollte, nehmen wir das Beispiel Haut. Einer von vielen Bausteinen, die der Körper benötigt, um seine Haut intakt zu halten ist beispielsweise Vitamin A. Eine Katze kann Vitamin A nicht selber herstellen und auch nicht durch einen anderen Baustein ersetzen. Es muss also in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen werden. Sollte dieses nicht der Fall sein, kommt es unweigerlich zu einem Vitamin A Mangel und damit verbunden, dass der Körper die Haut nicht in dem Maße aufbauen und erhalten kann, wie es eigentlich notwendig wäre. Ich kann in Folge also auch keine Hauterkrankungen heilen, wenn ich den fehlenden Nährstoff nicht zuführe. 

KEIN industriell hergestelltes Katzenfutter enthält alle für eine Katze notwendigen Nährstoffe in natürlicher Form. NUR die Fütterung von rohem Fleisch kombiniert mit weiteren Komponenten oder die Fütterung ganzer Beutetiere, kann den Tieren alle Nährstoffe geben, die sie benötigen.

Wenn wir wieder das Beispiel Vitamin A verwenden, so wird das natürlich im Futter enthaltene durch die Erhitzung weitestgehend zerstört. Ist also für den Körper nicht mehr verfügbar. Viele Futterproduzenten fügen das Vitamin jetzt in künstlicher Form dem Futter hinzu. Diese künstlichen Stoffe stehen alle mehr oder weniger stark im Verdacht, Krankheiten wie Krebs zu fördern und man weiß bereits, dass sie die Aufgabe, die sie eigentlich tun sollten, nicht ordentlich erfüllen können. Denn zum Beispiel ist ihre Molekülstruktur gar nicht identisch mit der des natürlichen Vitamins. Und somit kann der Körper es auch nicht als „das Echte“ identifizieren und verwenden. Denn er weiß nichts davon, dass ein Pharmakonzern etwas gebaut hat, was so ähnlich wie Vitamin A ist, den gleichen Namen trägt, und jetzt an dessen Stelle in das Futter getan wird.

Je mehr ich über diese Dinge schreibe, desto klarer wird mir immer wieder, was für ein Missbrauch an der Gesundheit unserer Tiere und auch der Menschen getrieben wird. Und viele von uns nehmen das einfach so hin, weil wir es eben nicht besser wissen.

Hat Dein Hausarzt oder Tierarzt dir auch schon mal gesagt, dass es ganz normal ist, dass wir an bestimmten Krankheiten leiden?

 

Grundpfeiler Nr 2: Ungiftigkeit

In Bezug auf die Frage, was benötigt unser Körper, um gesund sein zu können, kommen wir nun auf den zweiten Punkt. Ich nenne ihn hier Ungiftigkeit. Was meine ich damit? Es gibt viele Dinge, die wir mit einem menschlichen oder tierischen Organismus anstellen können, die ihn schädigen. Im schlimmsten Fall bis hin zum Tod. Das passiert, wenn ich ihm „giftige Substanzen“ zufüge. Das können bestimmte Chemikalien sein (zu denen auch chemisch hergestellte Vitamine zählen), oder auch natürliche Substanzen, die giftig für den Organismus sind. 

Vielleicht kennst Du auch den Spruch: „Die Dosis macht das Gift.“ Das ist beim ersten Hinsehen eine richtige Aussage, jedoch habe ich in meiner täglichen Arbeit mit den Katzen die Erfahrung gemacht, dass eine Reduzierung dieser „geringen Giftmengen“ enorme positive Veränderungen für die Gesundheit mit sich brachte. Wahre Gesundheit kann meiner Meinung nach nur existieren, wenn auch dieser 2. Grundpfeiler in Ordnung gebracht wird.

Im folgenden möchte ich Dir einige Beispiele geben, die Dir eine Idee geben sollen, wie sehr unsere Katzen z. T. mit chemischen Stoffen „vergiftet“ werden:

  • Katzenfutter mit Konservierungsstoffen, Farbstoffen und künstlichen Vitaminen und Mineralstoffen
  • Giftige Zusatzstoffe in Impfungen (Aluminium und Quecksilber)
  • Giftige Floh- und Zeckenmittel (Nervengifte)
  • Regelmäßige Wurmkuren (Nervengifte)
  • Waschmittelrückstände in Decken und Katzenkissen (Die Katze putzt ihr Fell jeden Tag mit der Zunge und nimmt es auf)
  • Reiniger von Spülmaschine und Handspülmittel (Die Näpfe werden ordentlich ausgeleckt)
  • Kunststoffe von Verpackungen des Futters
  • Polyacryl Decken und Betten (Kunststoff)
  • Chemische Haushaltsreiniger, die sich täglich von den Füßen geleckt werden
  • Glyphosat, dass der Nachbar verwendet, um sein Unkraut zu beseitigen
  • Glyphosat vom Nachbarfeld
  • Medikamentenrückstände und Chemikalien im Leitungswasser
  • Und wenn sie schon krank sind, natürlich viele Tabletten, spritzen, Salben und Cremes.

Ja, ich gebe zu, ich habe es ein wenig auf die Spitze getrieben. Aber ich will, dass wir uns das Ausmaß einmal vor Augen führen. Und was wir ja wirklich auch sehen müssen, dass unsere Katzen sich jeden Tag ordentlich putzen und all das, was an ihrem Körper ist auch noch aufnehmen. Da haben wir ja selber ja wenigstens noch den Vorteil der Dusche. 

Grundpfeiler Nr 3: Haltungsbedingungen

Ein weiterer unglaublich wichtiger Punkt, sind tatsächlich unsere Lebensumstände und die unserer Katzen. Früher habe ich diesem auch schon einiges an Bedeutung zugemessen, aber ich muss sagen, je mehr Erfahrung ich in meinem Leben und meiner Arbeit sammle, desto stärker wird mir bewusst, wie groß, der Einfluss dieser Umstände ist. Und wie viele Hinweise uns der Körper zum Teil darauf gibt, wie sehr unsere Lebensumstände uns belasten. Und genauso ist es natürlich auch bei unseren Katzen. Nehmen wir wieder ein einfaches Beispiel. Vielleicht hast du es auch schon erlebt. Der typische Spruch beim Arzt: „Haben sie Stress?“ Die Antwort der meisten von uns: „Na klar, und vermutlich lässt sich das auch nicht ganz vermeiden. Aber ich will trotzdem nicht krank sein.“ 

Heute habe ich kapiert, dass das so nicht funktioniert, auch wenn wir es uns wünschen.

Nehmen wir wieder das Hautbeispiel. Wenn Du im Dauerstress bist, verändert sich Dein Hormonhaushalt. Dieser Zustand kann an Deiner Haut in Form von Akne sichtbar werden. Du kannst die Akne also dauerhaft nicht wirklich los werden, wenn Du weiter in diesem Dauerstress bleibst. Du kannst sie nur mit Pillen und Präparaten zeitweise unterdrücken.

Deswegen ist es wichtig, dass wir uns und unseren Tieren Lebensumstände schaffen, in denen wir (weitestgehend) zufrieden seien können. Die meisten Menschen sind davon überzeugt, dass man an den gegebenen Umständen nichts ändern kann, verharren in ihrer Situation uns sehen ihre Krankheiten als unveränderlichen Wegbegleiter. Das ist schade, aber es bleibt die Entscheidung jedes Einzelnen. Leider betrifft das inzwischen auch viele unserer Haustiere, was ich unglaublich traurig finde. Denn sie haben sich uns vertrauensvoll angeschlossen, und sind von uns abhängig. Und wir helfen ihnen oft aus Unwissenheit nicht. Wir wissen nicht, was falsch läuft, warum sie krank sind und vertrauen auf die medikamentöse Behandlung der Tierärzte. 

Lass Dir sagen, Du kannst alles in Deinem Leben verändern. Die Frage ist nur, ob Du mutig genug bist, es zu tun. Wenn Du in Bezug auf die Veränderung der Lebensumstände Deiner Katzen Unterstützung haben möchtest, helfe ich Dir gerne. Du kannst Dir zum Beispiel auch ein Buch kaufen, oder einen Katzenpsychologen kontaktieren. Du bist damit auf jeden Fall nicht alleine.

Was könnten denn ungünstige und krankmachende Umstände für Deine Katzen sein? Auch hier nur ein paar Punkte als Gedankenanstoß. Man kann nie sofort alles auf einmal richtig perfekt haben, aber es gibt immer irgendwo Möglichkeiten der Verbesserung. Bei mir zu Hause mussten wir vor einiger Zeit auch alle durch eine Stressphase, da eine neue Katze eingezogen ist. Dieses ging auch tatsächlich mit Krankheiten der „Stammkatzen“ einher. Minki hatte eine Halsentzündung, die meiner Meinung nach durch zu viel Fauchen ausgelöst wurde. Minki hatte also im wahrsten Sinne des Wortes, „einen dicken Hals“, weil eine neue Katze in unser Revier kam und nicht zu vertreiben war.

Ich will damit sagen: Natürlich haben wir alle Stressphasen und Du und niemand anderes sollte Dich verurteilen, wenn bei Dir nicht alles perfekt ist. Aber ich finde, man sollte immer auf das Bessere fokussiert sein, so dass es allen möglichst gut gehen kann. 

Also, was kann das sein, was Deine Katze glücklicher und gesünder macht?

  • Ausreichend Platz zum Rennen oder sich zurück zu ziehen
  • Ausreichend Bewegungsanreize und Spielmöglichkeiten
  • Eine harmonische Katzengruppe
  • Ev. Freigang
  • Beutetiere Jagdreize – Spielangel
  • Mentale Herausforderung – Klickern oder Fummelbretter
  • Deine Zuwendung und Liebe
  • Gute Aussicht – Ja, Katzen brauchen Aussichtsplattformen, von denen aus sie alles im Blick haben
  • Rückzugsmöglichkeiten in Höhlen
  • Kratzmöglichkeiten an ausreichend großen Flächen
  • Klettermöglichkeiten
  • Ein entspanntes Fütterungsmanagement
  • Ein entspanntes Klomanagement

Vielleicht hast Du Lust, diese Liste mit Deinen Ideen zu ergänzen. Dann schreib gerne unten in die Kommentare. Dann nehme ich es mit in die Liste auf.

Zurück, zu den Grundpfeilern

So manches Mal zerbreche ich mir den Kopf über die gesundheitlichen Probleme eurer Katzen. Auch ich finde das Angebot der verlockenden Heilmittel im Internet und beim Tierarzt einfach bunt und beruhigend. Aber beim genauen Hinsehen und Nachdenken, komme ich immer wieder an den gleichen Punkt. Alles läuft immer wieder auf die beschriebenen Grundpfeiler der Gesundheit zurück. Stimmt etwas nicht, kommt der Körper aus seinem Gleichgewicht und muss Reparaturprozesse in Gang setzen oder es werden uns die Folgen einer Schädigung sichtbar.

Deswegen habe ich es mir zu meiner Aufgabe gemacht, mir & meinen Tieren eine bestmögliche Gesundheit zu verschaffen. Und nun in meinen Kursen meine Erfolge und Erfahrungen an euch weiter zu geben, damit ihr das Gleiche für euch & eure Tiere tun könnt.

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