Monthly Archives: September 2019

Blogbeitrag Interview mit Mounty
Sep 19

Futter für Katzen – Interview mit einem Rohkostkater!

By Angela Genovese | BARF bei Katzen

„Mein lieber Kater Mounty. Was weißt Du eigentlich über BARF bei Katzen und Katzenfutter allgemein?“

„Futtern? Tue ich total gerne. Ich kann in wenigen Sekunden einen Napf leer putzen und keiner bekommt etwas davon mit. Das können die anderen nicht.“

„Was glaubst Du, ist das beste Katzenfutter?“

„Ich weiß nicht, was das beste Katzenfutter ist. Ich weiß, dass mir alles gut schmeckt. Und ich kann in wenigen Sekunden alles aufessen. Das können die anderen wirklich nicht.“

„Mounty! Jetzt streng Dich an! Meine Leser wollen von Dir wissen, was gutes Futter für eine Katze ist!“

„Hmmmm… meine Mama hat mir mein erstes Futter gegeben und sie hat uns gezeigt, was Futter ist, und wie wir es essen. Aber sie hat nicht gesagt, was gut und was schlecht ist. Sie hat nur gezeigt, was wir essen können.“

„Was hast Du von Deiner Mama genau gelernt?“

„Als wir noch in unserem Nest waren, gab es immer Milch von ihr. Die haben wir getrunken. Ich konnte in Sekunden ganz viel Milch auf einmal trinken. Das konnten die anderen nicht.“

Mounty nicht schon wieder. Was gab es noch von Deiner Mama?“

„Sie hat Mäuse zu uns gebracht. Mit denen durften wir spielen und man konnte sie dann essen. Ich habe geübt, eine Maus ganz schnell alleine aufzuessen. Das konnten die anderen n…“ 

„Nicht! ich weiß! Was hast Du noch über Katzenfutter gelernt?“

„Mama hat uns gezeigt, wie man eine Maus fängt und tötet, so dass man sie dann essen kann. Manchmal haben wir auch Vögel und knusprige Insekten gegessen. Wir haben dann immer ganz viel gespielt und die Jagd geübt. Das war toll. Minki hat an meinem Hals aber immer den tödlichen Biss geübt. Das war blöd. Aber sie wollte das unbedingt.“

„Hast Du selber auch Mäuse, Vögel und Insekten gefangen“

„Ja, manchmal hat Mama lebendige Mäuse gebracht, und uns zum Jagen und essen gegeben. Aber ich habe auch selber vor dem Mauseloch gesessen. Man muss dann warten, bis sie kommt und dann von oben drauf springen und sie fest halten. Dann kann man noch damit spielen und sie dann essen. 

„Ging es Dir gut, als Du klein warst?“

„Ja, ich hatte alles, was ich brauchte: Mama, zwei Geschwister zum Kuscheln und Spielen. Einen schönen Schlafplatz in einer Scheune und ganz viele Mäuse zum Spielen und Aufessen.

„Gab es keine Menschen in Deinem Leben?“

„Nö. Manchmal habe ich von Weitem welche gesehen, aber Mama meinte, wir müssen uns verstecken. Denn sonst könnte es sein, dass sie uns töten. Das machen Menschen so mit Katzenbabys, hat sie gesagt. Essen Menschen uns dann, oder warum machen die das?“

„Nein Mounty, normalerweise essen Menschen in Deutschland keine Katzen. Sie essen nur „Nutztiere“, wie Kühe oder Schweine“

„Warum essen sie keine Katzen?“

„Weil sie sie niedlich finden.“

„Warum machen sie sie dann tot?“

„Mounty, lass uns lieber über Katzenfutter reden.“

„OK“

„Wie ging es weiter? Ihr wurdet dann ja eingefangen.“

„Jaaaaaaa, Menschen haben uns gefangen. Mama, meine Geschwister und ich dachten, sie würden uns töten. Ich bin dann aber wieder aufgewacht. Mein Bauch tat weh. Ich war in einem kleinen Zimmer. Minki war auch da. Es hat gestunken.

„Ihr wart im Tierheim und wurdet kastriert. Was gab es dort zu essen?“

„Was ist kastrieren?“ 

„Erklär ich Dir später. Lass uns über Futter reden. Was gab es? Konntest Du es innerhalb von Sekunden aufessen? Was die anderen nicht konnten?“

Da war kein Futter! Es gab keine Mäuse und wir waren eingesperrt.“

„Sie haben euch Katzenfutter gegeben. Trockenfutter und Nassfutter. Ich habe das gesehen. Ich war auch da.“

„Ich habe das gegessen, weil ich Hunger hatte. Wir mussten etwas essen, sonst wären wir ja verhungert. Wir haben das trockene Knusperzeug probiert. Es schmeckte ganz komisch, aber irgendwie auch gut. Da habe ich dann alles aufgegessen. Minki nicht. Mein Bauch tat weh und wurde immer dicker. Ich musste kotzen. Dann nahm ich dass, was Du Nassfutter nennst. Ich brauchte das gar nicht zerbeißen. Ich weiß nicht was es war. Es war kein Futter. Ich hatte Bauchschmerzen. Ich bekam Durchfall. Und wir fingen fürchterlich an zu stinken. Ich wollte zurück nach Hause. Ich wollte wieder Mäuse fangen und essen.“

„Ging es Dir gut?“

„Nein! Was haben die Menschen im Tierheim mit uns gemacht? Wollten sie uns töten?“

„Nein Mounty, sie meinten es gut und wollten euch mit Katzenfutter füttern. Die meisten Menschen denken, es wäre gut und richtig, Katzen damit zu ernähren.“

„Warum denken die das? Es stinkt und ich hatte Bauchweh! Was war das, was wir gegessen haben? Es war kein Futter!“

„Warum denken Menschen, Katzenfutter sei gute Katzennahrung?“

„Mounty, diese Frage ist gar nicht so kurz zu beantworten. Denn es ist eine Auswirkung unserer industriellen Entwicklung. Die Herstellung und der Verkauf von dem Zeug, dient in erster Linie dazu, Menschen ein bequemes Produkt zu verkaufen und die Abfälle unserer „Nutztiere“ zu entsorgen. Wenn die Abfälle, die wir Menschen nicht essen können, nicht in die sog. Tiernahrung kämen, müsste man sie verbrennen. Und das ist teuer. Besser ist es, diese zu verarbeiten und an Menschen zu verkaufen. Denn so kann man tatsächlich Müll zu Geld machen. Es gibt viele Arbeitsplätze und Aufgaben, die mit der Produktion von „Tiernahrung“ verbunden sind. Damit die Tierbesitzer das Zeug wirklich kaufen, macht man ganz viel Werbung um das Futter. Werbung ist so, dass man Menschen immer wieder sagt, dass etwas gut ist und man es kaufen muss. Und die Menschen glauben dann, dass das stimmt. Sogar die Tierärzte glauben, dass diese Werbung richtig ist. Aber in Wirklichkeit ist Werbung so, dass Menschen herausfinden, was die Bedürfnisse von Menschen sind. Und dann wird das Produkt, dass man verkaufen möchte, so beworben, dass es dazu passt. So dass die Menschen es kaufen wollen, obwohl es eigentlich gar nicht so ist, wie es beschrieben wird.“

„Das verstehe ich nicht. Menschen nennen den Müll Katzennahrung und andere Menschen glauben dann, dass es Nahrung für Katzen ist und kein Müll mehr? Weil es einen anderen Namen hat?“ 

„Genau! Noch etwas komplizierter, da diesem Müll dann weitere positive Eigenschaften zugesprochen werden, um die Menschen noch mehr zu überzeugen. Aber im Grunde hast Du es auf den Punkt gebracht.“

„Was war das, was wir da gegessen haben?“

„Mounty, auch das ist etwas kompliziert für eine Katze zu verstehen. Es ist viel Getreide in Katzenfutter und eben der Schlachtmüll, wie zum Beispiel Hühnerfedern. Es kann aber auch noch ganz viel anderes sein. Ich kann Dir ja später noch erklären, was „Tierische Nebenerzeugnisse“ sind. Dazu kommen dann sehr viele chemische Stoffe aus dem Labor. Denn der Müll benötigt eine andere Farbe und einen neuen Geruch, damit ihr ihn esst. Außerdem muss er auch noch haltbar gemacht werden.“

„Getreide kenne ich. Davon leben die Mäuse. Getreide hat Mama uns nicht als Futter gezeigt. Die Federn von den Vögeln haben wir ausgerupft, aber meist nicht so mit gegessen. Das mit dem Labor verstehe ich nicht. Es hat gestunken und wir hatten Bauchweh. Wir haben auch gestunken. Und mein Fell wurde struppig.“ 

„Ja, das habt ihr tatsächlich. Es war kaum auszuhalten, wenn ihr auf dem Klo gewesen seid.“

„Katzennahrung ist kein Futter. Katzennahrung ist stinkender Müll und Getreide und was aus dem Labor.“

„Ja Mounty, die Beschreibung ist richtig. Auch wenn wir Menschen es anders ausdrücken würden. Jetzt ist unser Text schon sehr lang geworden. Wollen wir einen zweiten Teil über Futter und BARF machen, und diesen später veröffentlichen?“

„Ich kann einen ganzen Teller BARF in wenigen Sekunden leer essen, ohne dass es einer merkt. Das können die anderen nicht! Hast Du mal einen Teller Barf für mich? Oder für Minki? Egal… „

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Oder einfach nur: KATZENFUTTER SELBER MACHEN

Bist Du ein Mensch, der seine Katzen gesund und naturnah ernähren möchte? Dann hast Du bei mir die Möglichkeit, Dich zum BARF – Profi ausbilden zu lassen. Ich helfe Dir in meinem Kurs „Natürlich gesunde Ernährung für Katzen“ dabei Dein eigener Ernährungsexperte für Deine Katzen zu werden. Eins der größten und nachhaltigsten Geschenke, das Du Deinen Katzen machen kannst.

Blogbeitrag BARF Erfahrung
Sep 08

Blutiger Hautausschlag bei Kater Paul – Sein Futter war es, was ihn quälte!

By Angela Genovese | Katzengesundheit , Uncategorized

Hautprobleme bei Katzen sind relativ häufig und wenn man sich über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten informieren möchte, wird man fast von den vielen Erfahrungsberichten erschlagen. Oft ist es für die geplagten Katzen und ihre Besitzer  eine jahrelange Tortur. Nach dem ersten Tierarztbesuch klingt alles so einfach. „Ev. ist das Problem mit einer Kortisongabe schon gelöst. Und vorsichtshalber würde ich ihnen zusätzlich ein Spezialfutter empfehlen, dass genau auf die Probleme ihres Tieres abgestimmt ist.“ Klingt erstmal super. Man ist nicht alleine, hat etwas für das Tier getan und in den allermeisten Fällen, führen diese Maßnahmen auch zu einer kurzfristigen Verbesserung. Aber leider folgt dieser dann eine fortwährende Spirale aus Hautausschlägen, Gekratze, Kortisongaben, so lange die Ursache des Problems nicht abgestellt wird. Und wenn es für die Katze richtig schlimm kommt, muss sie über lange Zeit eine Halskragen tragen. Das stelle ich mir für die Katzen als eine unglaubliche Qual vor. Der Juckreiz ist so stark, dass sie Kratzen würde, bis es blutet. Und zusätzlich wird sie, um dieses zu verhindern in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.Continue reading

Blogbeitrag Einzelkatze oder Mehrkatzenhaushalt
Sep 03

Einzelkatze oder Mehrkatzenhaushalt?

By Virginie Albrecht | Katzenverhalten

Können Katzen alleine glücklich sein?

Ihr habt es bestimmt hin und wieder mitbekommen, dass Katzen Einzelgänger sind. Das ist jedoch nicht ganz so richtig. Sie sind lediglich Einzeljäger, die außerhalb der jagt die Nähe ihrer Artgenossen bevorzugen und sich auch oft zu Gruppen zusammenschließen. Gerade deswegen ist es sehr zu empfehlen, dass man bei Wohnungshaltung eine weitere Katze dazu holt. Katzen benötigen Spielkameraden, zum Putzen und auch zum Kämpfen. Wir Menschen können diese Bedürfnisse unseren Fellnasen nicht ermöglichen, so wie es eine Katze könnte. Vor allem wenn wir nicht zuhause sind, könnte es unserer Katze echt langweilig werden.

Viele Studien belegen

Viele Studien bekannter Katzenforscher beweisen die Geselligkeit unserer Stubentiger. Wie ihr vielleicht auch schon wisst, haben Katzen ein großes Repertoire an Kommunikationsmöglichkeiten. Katzen verständigen sich verbal, durch Mimik und Gestik und über Pheromone. Gerade diese Kommunikationsmöglichkeiten kann eine Wohnungskatze nicht vollständig ausleben. Die Freigänger leben diese Bedürfnisse draußen aus. Nicht umsonst sagt man, wenn man eine Einzelkatze hält sollte sie wenigsten nach draußen gehen können. Trotzdem bietet sich auch hier ein Partner an, gerade in den kalten Wintermonaten kann es im Haus sonst sehr einsam werden

Die Verhaltensweisen

Solltet ihr euch dennoch für eine Katze entscheiden, könnte ihr euch auf einige Dinge einstellen. Es kann vorkommen, dass eure Katze aus Stress und aus Langeweile anfängt irgendwo hinzupinkeln. Zudem können auch bestimmte Möbelstücke zweckentfremdet werden. Gerade weil die Samtpfote keinen Spielkameraden hat muss sie ja irgendwie den Energie- und Aggressionsabbau loswerden. Die Einsamkeit einer Katze ist nicht zu unterschätzen und kann eine psychische Belastung werden. Falls euch solche Verhaltensweisen auffallen, solltet ihr über einen weiteren Spielkameraden grundlegend nachdenken.

Es gibt immer Ausnahmen. Katzen die jahrelang in Einzelhaltung leben mussten, verlernen viele katzentypischen Umgangsformen. Schuld ist allerdings immer der Mensch, der die Katze alleine gehalten hat. Dadurch kommt es sehr oft zu Schwierigkeiten, bei einer Zusammenführung. Man benötigt hierfür sehr viel Geduld.

Zwei Katzen kosten mehr als eine

Natürlich verursacht eine zweite Katze höhere Kosten. Mal Hand aufs Herz, es gibt doch nichts schöneres, als zwei Katzen beim spielen, toben und kuscheln zuzusehen. Da denkt man doch nicht an die weiteren Kosten. Man könnte ja auch eine Spardose anschaffen und für den Notfall ein bisschen Geld zurücklegen. Wie ihr merkt, mit dem richtigen Management in Richtung Futterbeschaffung und Tierarztkosten ist dies jedoch eine annehmbare Belastung.

Die Wohnung

Natürlich sollte genügend Platz in der Wohnung eine wichtige Voraussetzung sein. Wenn ihr aber dennoch eine kleine Wohnung zur Verfügung habt, könnt ihr jedoch viel Platz mit Catwalks und hohen Kratzbäumen schaffen. Katzen haben ein anderes Platzempfinden als wir Menschen und durch solche Möglichkeiten erhöht sich ja die begehbare Fläche. Mehrere Katzen benötigen auch mehrere Schlafmöglichkeiten, als nur eine Katze.

Darauf sollte man achten!

Das Alter der Katze ist sehr relevant und sollte in etwa zur bisherigen Katze passen. Natürlich versteht es sich von selbst, dass man einen ruhigen, trägen Senior nicht mit einem quirligen, verspielten Kitten zusammenführt. In den meisten Fällen können sie einfach nicht viel miteinander anfangen. Der Senior wird schnell genervt und kann sich durchaus dagegen wehren. Katzen erlernen viele Verhaltensweisen durch den Umgang mit anderen Katzen, daher wirkt sich die Einzelhaltung gerade bei Kitten oder Jungkatzen sehr negativ aus. Es ist wichtig, auf das Verhalten der Katzen zu achten, denn der Charakter der beiden Katzen sollte einigermaßen zusammenpassen.

 

 

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Bist Du ein Mensch, der seine Katzen gesund und naturnah ernähren möchte? Dann hast Du bei mir die Möglichkeit, Dich zum BARF – Profi ausbilden zu lassen. Ich helfe Dir in meinem Kurs „Natürlich gesunde Ernährung für Katzen“ dabei Dein eigener Ernährungsexperte für Deine Katzen zu werden. Eins der größten und nachhaltigsten Geschenke, das Du Deinen Katzen machen kannst.

Blogbeitrag_Grundpfeiler_Katzengesundheit
Sep 02

Die 3 wichtigen Grundpfeiler für wahre Katzengesundheit

By Angela Genovese | Katzengesundheit

Krankheiten sind doch ganz normal, oder?

Eigentlich sollte hier heute aus aktuellem Anlass ein Artikel über Katzenakne, bzw. Kinnakne bei Katzen erscheinen. Falls Du diesen Begriff noch nicht kennst. Tatsächlich ist es Akne, ähnlich wie bei Menschen auch, die Katzen am Kinn haben können. Hat man so ein Problem mit der Katze sucht man schnell nach einem geeigneten Heilmittel, um die Pickel zu beseitigen. So war auch ich ganz kurz in Versuchung, die Frage einer Klientin zu beantworten, die lautete: „Was kann ich tun?“. Wir wollen immer gerne schnell etwas tun, um Symptome an unseren Tieren zu beseitigen.Continue reading

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